März 2012 - Jenny Bongardt sagt leise Servus...

Nach 20 Jahren beendet Jenny ihre aktive Laufbahn im Kanu-Slalom, um sich nach der erfolgreichen Paddelkarriere auch
den anderen Dingen des Lebens zu widmen. Nach der Ernennung zur Polizeimeisterin beginnt für Jenny nun ein neuer
Lebensabschnitt. Natürlich ist dieser Abschied auch mit etwas Wehmut verbunden, schließlich durchlebte Jenny als
Athletin im Spitzensport viele besondere Momente. Der Gewinn der Weltmeisterschaft im brasilianischen Foz do Iguaçu,
die zwei Teilnahmen an den Olympischen Spielen und zahlreiche Medaillen bei nationalen und internationalen
Wettkämpfen werden Jenny immer in lebhafter Erinnerung bleiben.

Selbstverständlich ist die Liste von Jennys Unterstützern ausgesprochen lang...

Beginnend mit ihren Eltern, welche schon im zarten Kindesalter bei sämtlichen Wettkämpfen anwesend waren, um Jenny mit lautstarkem "Gebrüll" ins Ziel zu tragen.

Auch ihr Verein - WSF 31 e.V. Köln - stellte sich schützend vor Jenny und begleitete sie durch sämtliche Hochs und Tiefs
des Wildwassersports.

Intensiv gefördert wurde Jenny von Klaus Pohlen, ihrem damaligen Bundestrainer und jetzigem Leiter des OSP Bayern,
welcher ihr mit Rat und Tat stets hilfreich zur Seite stand.

Sven Peiler betreute Jenny während der Weltmeisterschaft 2007 in Brasilien und verhalf ihr vor der einzigartigen Kulisse
der gigantischen Iguaçu-Wasserfälle zum Weltmeistertitel.

Des Weiteren durfte Jenny zahlreiche Zuschriften von Fans entgegennehmen. Die oftmals sehr liebevoll gestaltete Post
machte ihr natürlich große Freude und wurde immer persönlich beantwortet.

Die Physiotherapeuten des Therapie- und Trainingszentrum Friedberg und die behandelnden Fachärzte der
Hessingpark-Clinic garantierten eine hochwertige, medizinische Betreuung und kümmerten sich fürsorglich um die
beanspruchte Physis.

Ohne die Fördergelder der Deutschen Sporthilfe, wäre eine Ausübung des Sports auf Spitzenniveau kaum denkbar
gewesen. Insbesondere für Sportarten, welche nicht im Mittelpunkt des medialen Interesses stehen, leistet die Stiftung
somit einen sehr wichtigen Beitrag.

Als Sportsoldatin der Bundeswehr konnte sich Jenny lange Zeit ausschließlich auf die Ausübung ihrer Sportart
konzentrieren und dadurch den Sprung an die Weltspitze schaffen.

Mit dem Wechsel zum Bundespolizeileistungssportprojekts im September 2008 wurde der Grundstein für Jennys
berufliche Zukunft gelegt. Nun hat Jenny nach dem Bestehen ihrer Abschlussprüfungen eine berufliche Perspektive
und absolviert bereits ihren aktiven Dienst als Polizeimeisterin der Bundespolizei.

Natürlich gibt es noch viele weitere Personen und Institutionen, die Jenny in ihrer 20-jährigen Karriere gefördert und
unterstützt haben. Auch diesen ist Jenny für jegliche Hilfe ausgesprochen dankbar.

Aufmerksam wird Jenny die weitere Entwicklung ihrer attraktiven Sportart verfolgen und sie wünscht sich, dass
Kanu-Slalom auch zukünftig möglichst viele sportbegeisterte Zuschauer fasziniert.

Herzlichen Dank für eine unvergessliche Zeit!

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