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| 21.08.08 | Nach ein paar Tagen in den eigenen vier Wänden geht es mir langsam wieder etwas besser. Klar wird sich die Enttäuschung in nächster Zeit nicht komplett legen, schließlich investiert man so unglaublich viel Zeit und Kraft in die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele, dass man dann die ganze Sache nicht einfach so abhaken kann. Aber im Leben, wie im Sport sind Niederlagen unausweichlich und somit hilft es auch nichts, großartig darüber nachzudenken und zu analysieren, was schief gelaufen ist. Die nächsten Monate werde ich mich auf die Ausbildung bei der Bundespolizei konzentrieren, welches zur Ablenkung beitragen wird. Vielen Dank für die unzähligen Zuschriften, welche mich erreicht haben. Die vielen aufmunternden Worte haben mir natürlich sehr gut getan! Hiermit beschließe ich meinen Peking Blog. Vielleicht gibt es für London einen Videoblog, damit ich nicht so viel tippen muß ;-) |
| 15.08.08 | Alles ist schief gelaufen. Ich habe mich so viele Jahre intensiv auf diesen Moment vorbereitet ... Die Wildwasserstrecke in Peking ist so cool und war genau mein Ding. Keine Ahnung, was ich noch schreiben soll. Ich bin so unglaublich traurig. So vielen Menschen bin ich für ihre Unterstützung dankbar, aber momentan will ich nur noch nach Hause ... |
| 14.08.08 | Hohoho ... was für ein Tag. Aufgewacht, eine Kleinigkeit gefrühstückt und auf dem Weg zum Shunyi Olympic Rowing-Canoeing Park bin ich mit einem gigantischen Schädel im Bus gesessen! Einige Athleten, Trainer und Betreuer haben sich in Peking bereits einen grippalen Infekt eingefangen. Jetzt hoffe ich nur, dass mein Immunsystem die bösen kleinen Krankheitserreger wirkungsvoll bekämpfen kann. Aber mit etwas gutem Essen und ausreichend Schlaf kann man einiges bewirken ;-) An der Strecke angekommen hat es dann natürlich heftigst geregnet, welches die ganze Sache auch nicht unbedingt erleichtert hat. Zusätzlich hatte dann eine der Pumpen für den Wildwasserkanal einen Defekt und somit war kein Wasser auf dem Kanal, um die Strecke abzugehen. Der Rest ist bekannt ... Ein Unwetter sorgte dafür, dass alle weiteren Kanuslalom-Wettkämpfe auf den morgigen Tag verschoben werden mussten. So ein Blitzeinschlag hätte meinem Kopfweh sowieso nicht gut getan ;-) Hoffentlich spielt morgen das Wetter einigermaßen mit, damit ich mich auf meinem Element austoben kann. Ihr kommt natürlich nicht drum herum, mir wieder ganz feste die Daumen zu drücken. Heute war praktisch nur die Generalprobe ... das könnt ihr bestimmt noch viel besser ;-) |
| 13.08.08 | Der Auftakt ist schon einmal gelungen. Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden und es hat mir großen Spaß gemacht über die Wellen zu reiten :-) Der vierte Platz ist eine gute Ausgangsposition für morgen. Die morgige Wettkampfstrecke ist sehr anspruchsvoll gehängt und verlangt dadurch ein wesentlich höheres Maß an Konzentration und Geschick als heute. Bald werde ich abschalten, um morgen hellwach an den Start zu gehen. Eine saubere ruhige Linie, dennoch kraftvoll und dynamisch benötige ich, um das Finale zu erreichen. Nun begebe ich mich in die Mensa, denn nur ein satter Athlet ist ein guter Athlet ;-) Auch für Donnerstag gilt: Erstens - Bitte liebes Wildwasser sei auf meiner Seite! Zweitens - Bitte drückt mir ALLE !!! ganz feste die Daumen! |
| 12.08.08 | Morgen steht das Qualifikationsrennen an. Zwar ist die Strecke relativ flüssig gehängt, dieses hebt aber nicht den unberechenbaren Charakter des Wildwassers auf. Wer die anspruchsvolle Strecke unterschätzt und auch nur für einen kurzen Augenblick unaufmerksam ist, wird gnadenlos bestraft. Ich bin ruhig, fokussiert und werde versuchen eine ordentliche Leistung abzuliefern. Ziel ist zunächst mit den beiden Qualifikationsläufen einen vernünftigen Rhythmus für den Wettkampf zu finden. Hoffentlich ist das Wildwasser auf meiner Seite ... Deshalb muss mir Deutschland ganz feste alle Daumen drücken - auch DU ;-) |
| 10.08.08 | Bis um 11:00 Uhr habe ich heute geschlafen! Um Kraft zu
tanken, habe ich ordentlich gefrühstückt und war im Anschluss so erschöpft, dass ich mich erneut aufs Ohr hauen musste :-) Im Laufe des Tages bin ich einer Einladung in das Hospitality Center außerhalb des Olympischen Dorfes gefolgt. Dafür musste ich eine überschaubare Zeit in einem Taxi verbringen – versucht mal einem chinesischen Taxifahrer zu erklären, dass es zieht und darum zu bitten das Fenster zu schließen. In der Mensa gab es heute Hähnchen und delikate Nudeln in einer Pilzsauce. Manchmal ist es wirklich schwer sich zu bremsen :-) Morgen geht es für die Slalomkanuten los. Alex und Jan bestreiten ihre Ausscheidungsrennen ab 15.00 Uhr Peking Zeit. Ich schaue mir jetzt noch die Streckenvorfahrt auf meinem Notebook an und werde dann meine Augen schließen. |
| 09.08.08 | Das war spektakulär! Ich denke, dass die Fernsehbilder wahrscheinlich mehr sagen als tausend Worte. Da wir Athleten den Part vor dem Einmarsch nicht richtig bestaunen konnten, werde ich mir zu Hause noch einmal in aller Ruhe die Aufzeichnung ansehen. Viele Stimmen aus Deutschland beschreiben insbesondere die erste Hälfte der Eröffnungszeremonie im "Vogelnest" als eine gigantische und eindrucksvolle Inszenierung. Eines kann ich auf jeden Fall bestätigen – es war ziemlich warm :-) Um zwei Uhr bin ich schließlich vollkommen erschöpft ins Bett gefallen, um sechs Stunden später wieder zum Training aufzustehen. Die letzten zwei Einheiten auf der olympischen Wildwasserstrecke verliefen ganz gut und jetzt ist es langsam an der Zeit den Kopf frei zu bekommen. Gerade habe ich noch einen Abstecher ins Deutsche Haus gemacht und jetzt freue ich mich auf das Rendezvous mit dem Sandmann :-) |
| 07.08.08 | Und wieder ein Tag zum Chillen :-) Es ist ausgesprochen wichtig vor solch großen Wettkämpfen Umfang und Intensität herunterzuschrauben, sonst guckt man am Ende blöd aus der Wäsche. Ich habe in den letzten zwei Jahren jede Einheit, welche mir Klaus aufgeschrieben hat, diszipliniert umgesetzt. Da sind schon ein paar tausend "Wildwassermeilen" zusammengekommen :-) Versäumtes Training der letzten Jahre könnte man in wenigen Tagen sowieso nicht mehr nachholen, somit vertraue ich langsam darauf, dass ich eine optimale Vorbereitung durchlaufen habe. Mit Spannung erwarte ich die morgige Eröffnungsfeier. Einen kleinen Vorgeschmack bot uns die Generalprobe mit "kleinem" Feuerwerk der letzten Tage. Bestimmt marschieren wir mit Gänsehaut in das gigantische Stadion ein. Ich hoffe man sieht mich überhaupt, da es wahrscheinlich sehr schwer wird, mich hinter dem Fahnenträger zu erkennen ;-) Persönlich freue ich mich, dass Dirk Nowitzki die deutsche Olympia-Mannschaft in das Stadion führen wird. Er verkörpert einfach dieses "Dabei sein ist alles" – Gefühl und das strahlt er auch überdeutlich aus. Es ist schon sehr cool, wenn ein solcher Weltstar die Teilnahme an den Olympischen Spielen als die Erfüllung eines Traums bezeichnet. Das ist Sport :-) Morgen geht es noch einmal auf die Olympiastrecke, um eine Technikeinheit zu paddeln, bevor wir am Abend zur großen Eröffnungszeremonie aufbrechen. Gerade noch ne Peking Ente verputzt ... sehr feini :-) |
| 06.08.08 | Jetzt ist eindeutig eine Entschuldigung fällig: Liebe Zikaden, ich habe Euch Unrecht getan. Es tut mir leid, dass ich Euch als lärmende Schaben bezeichnet habe. Chef-Physio und "Entomologe" Richie hat mich nämlich über die niedlichen Insekten aufgeklärt. Der Lärm dient anscheinend dazu, Weibchen anzulocken und das Revier abzugrenzen. Zu meiner Verteidigung ... Manche Exemplare sind wirklich sehr groß und auch ein ganz kleines bisschen hässlich ;-) Ich bin jetzt hungrig ... vielleicht melde ich mich später noch einmal kurz :-) Training verlief wieder eher nach meiner Vorstellung, welches ich mit Erleichterung aufgenommen habe. Den Abend ließ ich mit meinen Homies sehr cool ausklingen. Wir waren gemeinsam auf Tour und haben ein paar faszinierende Eindrücke gesammelt. |
| 05.08.08 | Irgendwie wird es Zeit, dass es los geht. Das ständige Geballere auf Zeiten hängt mir langsam zu den Ohren heraus :-) Technik, Wettkampfzeiten und danach war ich ziemlich erledigt. Ich war sooo müde, dass mir nur noch ein Besuch beim goldenen M wieder auf die Beine helfen konnte. Ein double chocolat Muffin, ein Joghurt und ein großer Eiskaffe zauberten wieder ein Lächeln auf meine Lippen und die Enttäuschung über das frustrierende Training war wie weggeblasen :-) Im Village sind nicht nur viele Athleten untergebracht, sondern auch Insekten fühlen sich hier ausgesprochen heimisch. Die Libellen unterstützen mich ja bekanntermaßen in meinem Trainingseifer (siehe "Angriff der Flugsaurier" vom 01.08.08), aber die Schaben machen einfach nur Lärm. Eigentlich bin ich mir nicht ganz sicher, ob es sich bei den Ruhestörern überhaupt um "Schaben" handelt. Ich werde mich nochmals bei unserem Chef-Physio und Entomologen Richie erkundigen ;-) Dann gibt es noch ein Lebewesen, welches sehr ungewöhnliche und nervende Geräusche von sich gibt. Bisher habe ich die Quelle noch nicht exakt lokalisieren können – zum Glück! Erfreuliche Nachricht noch zum Schluss. Die Bootsbauer haben mein kleines "Speedboat" wirklich super hinbekommen. Der Elefantenfuß ist nicht mehr zu erkennen ;-) |
| 04.08.08 | Langsam reduziert sich die Häufigkeit des Trainings, damit wir nicht mit leeren Akkus in den Wettkampf starten. Somit hatte ich ausreichend Zeit, um etwas zu chillen und abzuschalten. Heute habe ich schon einen namhaften deutschen Basketballspieler gesichtet, welcher sich endlich seinen Traum von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen erfüllen konnte. Welcome 2 Beijing ;-) Selbst für die Weltstars des Sports sind die Spiele anscheinend etwas ganz besonderes. Das Zusammentreffen so vieler internationaler Athleten ist schon sehr cool und es macht einfach großen Spaß daran teilzuhaben. |
| 03.08.08 | Zur Abwechslung gibt es nur eine ganz kurze Zusammenfassung des Tages. Zwei Einheiten auf der anspruchsvollen Wildwasserstrecke des "Shunyi Olympic Rowing-Canoeing Park", bei welchen meine Lunge ganz schön gebrannt hat. Der untere Rücken zwickt ein wenig, aber dafür haben wir ja unseren Chef-Physio Richie dabei ;-) Außerdem bin ich sehr froh, dass mich Sven während unseres Aufenthalts in Peking als Trainer betreut. Danke Sven ... schön, dass Du dabei bist! Gute Nacht Peking und liebe Grüße in die Heimat. |
| 02.08.08 | Raus aus dem Bett, rein mit dem Frühstück und ab auf den Kanal :-) Als erste Einheit bin ich KB mit Sprints gefahren und ich habe mich im Boot deutlich besser gefühlt, als in den letzten Tagen. Möglicherweise benötigt der Körper einige Tage, um sich zu akklimatisieren. Anschließend bin ich in das Zelt geeilt, um mein Boot zu "verarzten". Netterweise kamen mir ein paar Bootsbauer zu Hilfe und boten mir an, sich liebevoll um meine "Rennmaschine" zu kümmern. Thank you guys! Heute strahlte uns wieder die Sonne entgegen. Blauer Himmel und Berge am Horizont – fehlt nur noch das Schloss Neuschwanstein. Leider ist das Wasser auf der Strecke nicht annähernd so erfrischend wie der Alpsee :-) Ab ins Boot zur zweiten Einheit – Wettkampfzeiten. Die letzte Fahrt war meine schnellste. Fehlerfrei und eine Fahrzeit von 98 Sekunden. Die Schwierigkeit an der Strecke ist, mehrere optimale Läufe am Stück hinzubekommen. Eine kleine Unachtsamkeit und man kommt von der Ideallinie ab. Das bedeutet wiederum den Verlust von wertvollen Sekunden. Aber heute war ein guter Tag ... ich war zufrieden mit meiner Leistung. Um die nötige Bettschwere zu erlangen, habe ich mir noch knapp 70 Minuten auf dem Laufband gegönnt. So langsam füllt sich die Fitnesshalle. Zu guter Letzt noch den Körper mit den wichtigsten Nährstoffen versorgt und nun freue ich mich auf mein Bett. *gähn* |
| 01.08.08 | "Angriff der Flugsaurier" ... Nach dem Erwachen an meinem Ruhetag habe ich mich zunächst in die heilenden Hände unseres Physios begeben. Dieses Herumdrücken und Herumziehen ist eigentlich schon fast eine Kunstform :-) Auf jeden Fall fühlt sich der Körper nach einer solchen Behandlung wesentlich frischer und erholter an. Danach hat es das Team in ein Restaurant außerhalb des Olympischen Dorfes verschlagen. Dabei wurden wir von der Kamera begleitet. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann sind morgen ein paar Szenen im Fernsehen zu bewundern. Hoffentlich habe ich während des Essens nicht gesabbert ;-) Nun aber zu den Flugsauriern. Regelmäßig werde ich von gigantische Libellen heimgesucht. Die Insekten treten in richtigen Schwärmen auf. Beim Spaziergang durchs Village muss ich mit viel Geschick diesen surrenden Ungeheuern ausweichen. Somit trainiere ich auch abseits des Wildwasserkanals Schnelligkeit und Reaktionsvermögen :-) Sonst habe ich einen gemütlichen Nachmittag verbracht und versucht ein wenig zu relaxen. Morgen werde ich mich wahrscheinlich an die Arbeit machen, um mein Boot zu flicken – dieser blöde Elefant aus dem Frachtraum ;-) |
| 31.07.08 | Gestern stand für mich zweimal Technik auf dem Plan. Das hat mir tierisch Spaß gemacht und ich hatte dabei einfach noch die Gelegenheit ein besseres Gespür für den Kanal zu bekommen. Wenn man mit seiner Trainingsleistung zufrieden ist, dann geht man auch wesentlich entspannter durch den Tag. Zur Abwechslung heute mal etwas länger geschlafen und aufs Laufband geeilt, um den Kopf frei zu bekommen. Eigentlich bevorzuge ich es an der frischen Luft laufen zu gehen, aber bei den derzeitigen Temperaturen wäre dieses alles andere als regenerativ. Nun noch einen kleinen Happen gefrühstückt und wieder ab in den Bus Richtung "Shunyi Olympic Rowing-Canoeing Park". Halbdistanzen wurden heute gepaddelt. Da hat mir die Technik am Vortag mehr Freude bereitet. Spätabends wieder "heimgekehrt", in der Mensa gestärkt und jetzt ganz viel schlafen. Morgen gibt es einen Ruhetag und ich habe somit die Gelegenheit etwas herumzuschnuppern :-) |
| 29.07.08 | Und wieder eine Einheit auf dem Wildwasser. Zuerst habe ich eine Vorbelastung von 30 Minuten gesetzt und 1,5 Stunden später bin ich WAs gefahren. Den Dreh habe ich immer noch nicht ganz raus - seltsam. Danach wieder mit dem Bus zurück ins Village, welches schon mal einer Fahrt ins Nirgendwo ähneln kann. Manchmal scheint es, als sei der ein oder andere Busfahrer nicht ganz ortskundig. An der Sicht kann es eindeutig nicht liegen, denn heute erfreuten wir uns über einen strahlend blauen Himmel. In der Ferne konnte ich sogar deutlich die Berge erkennen - faszinierender Ausblick. Später gab es dann einen großen Kaffee, gefolgt von einem köstlichen Brownie. Als Wiedergutmachung ging ich anschließend noch aufs Laufband :-) Feststellung am Rande - Wir Kanuten sind eindeutig nicht die einzigen Sportler mit athletischem Körperbau. Heute schlafe ich bestimmt wie ein Bär, wenn ich nicht wieder von einem Gewitter geweckt werde. Gute Nacht und viele Grüße in die Heimat. |
| 28.07.08 | Heute habe ich die ersten zwei Einheiten auf dem Kanal
absolviert. Mir kommt es so vor, als wurden noch leichte Veränderungen vorgenommen, da weniger Druck auf der Strecke ist. Irgendwie sind die Walzen und Wellen nicht ganz so wuchtig, wie ich es von den bisherigen Trainingslehrgängen gewöhnt war. Die Zeit zwischen den Einheiten habe ich an der Strecke verbracht, da der "Shunyi Olympic Rowing-Canoeing Park" ca. eine Autostunde vom Olympischen Dorf entfernt liegt. Anschließend bin ich noch auf eines der unzähligen Laufbänder gestiegen. So manche körperliche Erscheinung ist schon ziemlich beeindruckend, obwohl ich durch meine Sportart die austrainierten Körper der Athleten eigentlich gewöhnt bin. Und die vierte intensive Einheit fand in der Mensa statt – sehr lecker :-) Aber noch gelingt es mir ganz gut, mich zurückzuhalten. |
| 27.07.08 | Meine ersten Zeilen aus China in meinem Peking Blog :-) Angekommen nach einem langen Flug, musste ich zunächst feststellen, dass mein Boot den Transport nicht ganz unbeschadet überstanden hat. Das fand ich eigentlich ziemlich blöd, da es nun bei der hohen Luftfeuchtigkeit wahrscheinlich nicht ganz einfach wird, mein Boot zu flicken. Meine Stimmung machte aber spätestens beim Einzug in das Olympische Dorf eine Kehrtwendung um 180 Grad. Zwar habe ich mich anfangs über die vielen kleinen Hochhäuser gewundert, aber alles ist sehr liebevoll angelegt und bis auf einen Fön mangelt es mir an nichts. Alleine Dimensionen – die Ausstattung ist nur vom Feinsten. Nun das wichtigste – das Essen. Wahrscheinlich hat es sich mittlerweile bis nach China herumgesprochen, dass das Essen meine große Leidenschaft ist. Ich glaube, es handelt sich hierbei um eine Verschwörung, mit dem Ziel, mich so lange zu füttern, bis ich nicht mehr in mein Boot passe ;-) Aber ich widerstehe der Versuchung ... sag ich jetzt mal so :-) |
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Der Inhalt dieses Weblogs spiegelt ausschließlich Jenny Bongardts eigene Erfahrungen während der Olympischen Spiele in Peking |
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Offizielle Webseite der Olympischen Spiele in Peking 2008 / Offizielle Webseite des IOC / Deutscher Olympischer SportBund |
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